
Sarah Pfander (CEO Atec Personal AG) mit Preisträger Hubert Waeber und Jury-Präsident Mario Rottaris (r.) bei der Verleihung des Prix Atec.
Der 22. Prix Atec geht an Hubert Waeber. Der ehemalige Präsident von Freiburg-Gottéron wurde am Freitag dafür geehrt, Gottéron souverän zum Meistertitel geführt zu haben.
An einem sehr passenden Anlass ist am Freitag ein Meisterpräsident für seine Verdienste gewürdigt worden: Der Kulturverein «Wier Seisler» hat zu «Eishockey total – Erinnerungen an Freiburg-Gottéron» ins Hotel Taverna in Tafers eingeladen. Ein Anlass, um auf die neue Saison des frisch gebackenen Schweizer Meisters einzustimmen.
In den ersten Minuten des Abends stand ein Mann im Mittelpunkt, der in den letzten Monaten schon oft im Rampenlicht stand: Hubert Waeber, bis vor kurzem Präsident von Freiburg-Gottéron. Zum Abschluss seiner Tätigkeit beim Meisterverein erhielt er den Prix Atec. Und zwar aus den Händen von einem, der selbst einmal auf dem Eis stand, nämlich Jury-Präsident Mario Rottaris.
„Gut gesteuert, mein Freund!“
Mario Rottaris zu Hubert Waeber
«Er hat zwar keine Tore geschossen beim Meisterritt von Gottéron, aber auch keine Minute auf der Strafbank absolviert», sagte Mario Rottaris in seiner Laudatio über Hubert Waeber. «Als langjähriges Verwaltungsratsmitglied und während seiner sechs Jahre als Präsident hat er das Schiff Gottéron dorthin gesteuert, wo auch ich gerne einmal gelandet wäre, in den 1990er-Jahren.»
Er würdigte Hubert Waeber als einen, der gehandelt habe, wenn es nötig war, zugehört habe, wenn es angebracht war, und meistens im Schatten eifrig gearbeitet habe. «Unermüdlich, nie übermütig, nie komplett gedemütigt, immer ausgeglichen, wie es ein Sheriff sein soll», so der Jury-Präsident. Er habe die Gottéron-Familie, nicht nur Spieler und Mitarbeitende, sondern den ganzen Kanton einfach glücklich gemacht. «Gut gesteuert, mein Freund!», so Mario Rottaris, bevor er Hubert Waeber den Preis übergab.

Zum 22. Mal
Der mit 5000 Franken dotierte Prix Atec würdigt innovative Projekte, herausragende Leistungen und lobenswerte Initiativen aus Wirtschaft, Kultur, Sport, Politik und Gesellschaft. Hubert Waeber ist der 22. Preisträger. Der erste Gewinner war 1999 der Bikeclub Sense-Oberland, und letztes Jahr nahm ihn die Sensler Elite-Ringerin Svenja Jungo in Empfang (wir berichteten).
Die Jury hat Hubert Waeber als Sieger aus weit über 20 Kandidaten ausgewählt. In der Jury sind Sarah Pfander, CEO und Verwaltungsrätin der Atec Personal AG, Hansjörg Mihm, Extramet, Patrick Mülhauser, ehemaliger Radio-SRF-Regionaljournal-Journalist, Daniel Lehmann, ehemaliger Oberamtmann des Seebezirks, sowie Mario Rottaris als Jury-Präsident.
(Bericht der Freiburger-Nachrichten vom 06.09.2026)
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